Nightingale: Mentoring- und Integrationsprojekt mit gegenseitigem Gewinn

Tandems aus Studierenden und Primarschulkindern verbringen einen Teil ihrer Freizeit zusammen. So lernen sie nicht nur ihr Gegenüber besser kennen, sondern erwerben dabei wichtige Kompetenzen für ihre Zukunft.

Projektfoto Nightingale
Standort
Zug
Wirkungsregion
Zug
Fokus
Bildung
Projektbeginn
2020
Website
Partner
Kantonales Integrationsprogramm KIP

Eine Nachtigall, das Symbol für das Programm, singt wunderschön, aber nur, wenn sie sich in Sicherheit fühlt. In diesem Sinne möchte das Projekt Nightingale einen sicheren Rahmen bieten, in dem sich Kinder entfalten können.

Das internationale Mentoring-Projekt Nightingale hat seinen Ursprung in Schweden und wird seit 2007 auch in Zug umgesetzt. Studierende der Pädagogischen Hochschule Zug treffen sich während sieben Monaten mit Primarschulkindern, die einen Migrationshintergrund haben und/oder sich in sozial benachteiligten Lebenssituationen befinden. Diese Tandems verbringen einen Teil ihrer Freizeit zusammen und geben sich so einen Einblick in die jeweils andere Lebenswelt. 

Das Projekt fördert die gesellschaftliche Integration und den interkulturellen Dialog, wobei das Ziel ein wechselseitiger Gewinn ist. Die Kinder können dank der Treffen ihre Sprachkenntnisse verbessern, ihren Selbstwert stärken und lernen ihre Umgebung besser kennen. Die angehenden Lehrpersonen sammeln praktische Erfahrungen und lernen verständnisvoll und professionell mit Unterschiedlichkeiten umzugehen. Dabei werden sie im Ausbildungszyklus Forschung und Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Zug von Coaches begleitet und verfassen am Ende eine Forschungsarbeit.